Satzungen und Verordnungen

Satzung der Dorfmusikanten Aufheim e.V.

  1. Name und Sitz

    1. Der Verein führt den Namen „Dorfmusikanten Aufheim" mit dem Zusatz e.V. nach Eintragung in das Vereinsregister.
    2. Sitz des Vereins ist Aufheim

  2. Zweck
    Der Musikverein Dorfmusikanten Aufheim e.V., mit Sitz in Aufheim, verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung vom 24. Dez. 1953, und zwar insbesondere durch Heranführen, Ausbildung und Förderung von Jugendlichen zur Musik allgemein, sowie der Pflege und Verbreitung der volkstümlichen Blasmusik.
  3. Mitgliedschaft

    1. Mitglieder können einzelne Personen und Personengemeinschaften werden.
    2. Es wird unterschieden zwischen aktiven und passiven Mitgliedern; aktive Mitglieder sind Musiker der Kapelle.
    3. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Aufnahme der Vorstand durch eine schriftliche Mitteilung entscheidet.
    4. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austrittserklärung oder Ausschluß.
    5. Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch eine schriftliche Erklärung an den Vorstand.
    6. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand zusammen mit dem Verwaltungsausschuß durch einen begründeten schriftlichen Bescheid.

  4. Beiträge
    Über die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge innerhalb eines Haushaltsjahres entscheidet der Vorstand zusammen mit dem Verwaltungsausschuß.
  5. Organe

    1. Organe des Vereins sind Vorstand, Verwaltungsausschuß und Mitgliederversammlung.
    2. Durch Beschluß des Verwaltungsausschusses können Ausschüsse mit besonderen Aufgaben geschaffen werden. Über den im Vereinsinteresse wirksamen Weg zur Durchführung der ihnen übertragenen Aufgaben stimmen die Mitglieder der Sonderausschüsse ab. Wegen der Verantwortlichkeit bedürfen jedoch alle derart entstandenen Beschlüsse der Zustimmung des Verwaltungsausschusses.

  6. Vorstand

    1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden. dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Schriftführer und dem Jugendleiter.
    2. Vorstand im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches (26 BGB) sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder von ihnen kann den Verein allein vertreten.
    3. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich.

  7. Verwaltungsausschuß

    1. Der Verwaltungsausschuß besteht aus fünf Vorstandsmitgliedern, drei Beisitzern und dem stellvertretenden Schriftführer, Kassierer und Jugendleiter.
    2. Der Verwaltungsausschuß hat zu seinen Sitzungen einen von den minderjährigen, aktiven Mitgliedern des Vereins persönlich mit Stimmenmehrheit zu wählenden, minderjährigen, aktiven Musiker (Mindestalter 15 Jahre) als Jugendvertreter beizuziehen. Dieser hat Stimmrecht. Die Wahl des Jugendvertreters wiederholt sich in jährlichem Turnus.
    3. Sitzungen des Verwaltungsausschusses finden nach Bedarf statt und werden vom Vorstand anberaumt. Unabhängig vom Vorstand können jedoch auch drei Mitglieder des Verwaltungsausschusses beim Vorstand eine Verwaltungsausschußsitzung schriftlich beantragen. Der Vorstand muß einem solchen Antrag stattgeben.
    4. Der Verwaltungsausschuß beschließt insbesondere über vereinseigene Veranstaltungen, örtliche oder auswärtige Auftritte, Sammlungen, Spenden, Nachwuchsfragen, Noten- und Instrumentenbeschaffung, Besetzungsfragen, Haftung für Tracht und Instrumente.
    5. Über die Auswahl eines Dirigenten entscheidet der Verwaltungsauschuß und fünf aktive Musiker. Der Vorstand regelt Rechte, Pflichten und Höhe der Vergütung eines Dirigenten in einem Anstellungsvertrag. Über eine mögliche Entschädigung eines ehrenamtlich tätigen entscheidet ebenfalls der Vorstand.
    6. Die Arbeit des Verwaltungsausschusses erfolgt ehrenamtlich.

  8. Mitgliederversammlung

    1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet in den ersten drei Monaten eines jeden Jahres statt. Sie beschließt insbesondere über die Entlastung des Vorstands, Satzungsänderungen und in dreijährigem Turnus die Neuwahl des Vorstands und des Verwaltungsausschusses.
    2. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen,wenn die Hälfte der Mitglieder dies verlangt.
    3. Die Einberufung zu einer Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand und zwar im amtlichen Mitteilungsblatt der Stadt Senden, mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung. Anträge können in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn sie mindestens 7 Tage vor der Versammlung beim ersten Vorstand schriftlich eingegangen sind.
    4. Bei der Beschlußfassung entscheidet die einfache Mehrheit der erschienen stimmberechtigten Mitglieder. Das Stimmrecht gilt ab einem Alter von 16 Jahren. Über Beschlüsse wird per Akklamation abgestimmt, Neuwahlen finden auf geheimem Wege statt.
    5. Eine Satzungsänderung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienen Mitglieder beschlossen werden.

  9. Niederschrift
    Über die Mitgliederversammlung ist eine vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer zu unterzeichnende Niederschrift aufzunehmen. Ebenso ist vom Schriftführer Protokoll über Sitzungen des Verwaltungsausschusses oder gelegentlicher Sonderausschüsse zu führen.
  10. Auflösung

    1. Die Auflösung kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck öffentlich mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden, außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
    2. Das nach der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke verbleibende Vereinsvermögen geht in die Hände der Stadt Senden - Ortsteil Aufheim - über, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, ortsgebundene ausschließlich musikalische Zwecke verwaltet, zur Verfügung hält und zu verwenden hat. Vereinseigene Instrumente können zur Vermeidung von Alterungsschäden von der Stadt Senden verkauft werden. Der Erlös aus derartigen Verkäufen wird wie vorseitig erwähnt verwaltet. Trachten werden von der Rechtsnachfolgerin der Gemeinde Aufheim schadengesichert aufbewahrt und zur Verfügung gehalten. Die Prämien für die zur Schadenssicherung erforderliche Versicherung werden aus dem verwalteten Vermögen entnommen. Notenmaterial, vereinsbezogene Urkunden, Trophäen und das vereinsbezogene Aktenmaterial sind im Ortsteil Aufheim aufzubewahren.

  11. Eintragung
    Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Neu-Ulm einzutragen.
  12. Vereinsmittel
    Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.
  13. Begünstigungen
    Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  14. Änderungszweck des Vereinsvermögens
    Beschlüsse über eine anderweitige Verwendung des Vereinsvermögens als unter Absatz 10 der Satzung festlegt, dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Aufheim, anno 1961

 

Anno 1961:  Vereinsgründung und Satzungsentwurf
06.03.2009: Beschlossene Fassung mit Änderungen bezüglich Steuerrecht, Aufnahme einer Datenschutzerklärung
07.02.2011: Eingetragene Fassung Rücknahme einiger Passagen aus beschlossener Fassung vom 06.03.2009 wegen formaler Mängel

Ehrenordnung

Die Ehrenordnung der Dorfmusikanten Aufheim e. V. wurde erstellt in der Ausschusssitzung am 7. Dezember 1995, in der Jahresversammlung am 26. Januar 1996 bestätigt sowie in den Ausschusssitzungen am 27. Juli 2010 und 30. August 2011 erweitert.

Trachtenordnung

Richtl inien und Festlegungen zum öffentlichen Erscheinungsbild der Dorfmusikanten Aufheim sowie der Beschaffung der Kleidungsstücke.

  1. Zweck des Vereins
    Der Musikverein “Dorfmusikanten Aufheim e. V.” mit Sitz in Aufheim verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, und zwar insbesondere durch Heranführen, Ausbildung und Förderung von Jugendlichen zur Musik allgemein sowie der Pflege und Verbreitung der volkstümlichen Blasmusik.
  2. Mitgliedschaft

    1. Mitglieder können einzelne Personen und Personengemeinschaften sein.
    2. Es wird unterschieden zwischen aktiven und passiven Mitgliedern. Aktive Mitglieder sind Musiker der Kapelle.
    3. Die Mitgliedschaft wird durch eine schriftliche Beitrittserklärung erworben, über deren Aufnahme der Vorstand durch eine schriftliche Mitteilung entscheidet. Weitere Einzelheiten wie die Beendigung einer Mitgliedschaft regelt die Satzung.
    4. Aktive oder passive Mitglieder, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben, können von der Vorstandschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

  3. Ehrungen

    1. Die Ehrung aktiver Mitglieder regelt die Ehrenordnung des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes. Es wird eine 10-, 15-, 25-, 40- und 50-jährige aktive Tätigkeit als Musiker/in durch Urkunde und Ehrenzeichen gewürdigt. Dazu wird vom Verein noch für 15-, 25-, 40- und 50-jährige Vereinszugehörigkeit die Ehrennadel in Bronze, Silber oder Gold verliehen. Ab 25 Jahren Vereinszugehörigkeit wird zusätzlich ein Ehrengeschenk mit Vereinsemblem überreicht.
    2. Die Ehrung passiver Mitglieder soll die langjährige Verbundenheit zum Verein und die damit verbundene Unterstützung seiner Ziele würdigen. Es wird eine 15,- 25-, 40- und 50-jährige passive Mitgliedschaft bei 15 Jahren durch die bronzene Ehrennadel und ab 25 Jahren durch eine Ehrennadel mit Urkunde sowie einem Ehrengeschenk mit Vereinsemblem gewürdigt.
    3. Der 40., 50., 60., 70., 80., 85. und 90. Geburtstag eines aktiven sowie der 60., 70., 80., 85. und 90. Geburtstag eines passiven Vereinsmitglieds oder eines Ehrenmitglieds werden durch ein Ständchen der Dorfmusikanten Aufheim gewürdigt, das in Absprache mit dem Vorstand und Dirigenten durchgeführt wird. Diese Absprache gilt auch für besondere Familienfeiern wie z. B. eine Goldene Hochzeit. Passive Mitglieder erhalten zu ihrem 65., 75. und 95. Geburtstag eine Geburtstagskarte. Dies gilt auch für alle Mitglieder, die kein Ständchen wünschen. Bei Partnern eines aktiven Mitglieds wird an einem runden Geburtstag (ab dem 40.) auf Nachfrage des Aktiven ein Ständchen gespielt.

Anton Menth, 26. Januar 1996
Astrid Birkholz, 27. Juli 2010
Astrid Birkholz, 30. August 2011

Trachtenordnung

Die Richtlinien und Festlegungen zum öffentlichen Erscheinungsbild der Dorfmusikanten Aufheim sowie der Beschaffung der Kleidungsstücke können hier als PDF heruntergeladen werden.

Freud- und Leid-Regelung

Die Freud- und Leid-Regelung steht als PDF zum Download in der Fassung vom 2. November 2010 hier zur Verfügung.

Der Musikverein „Dorfmusikanten Aufheim e. V.“ mit seinen vielfältigen Verpflichtungen als kultureller Verein ist aus der Gemeinde nicht wegzudenken. Um in der heutigen Zeit Schritt zu halten und attraktiv zu bleiben, müssen Vereinsziele klar aufgezeigt, periodisch überprüft und angepasst werden. In Anlehnung an die Vereinssatzung soll das vorliegende Leitbild Anregung und Vorgabe sein sowie die Gemeinschaft und Leistungsbereitschaft aller Mitglieder fördern. All unsere Aktivitäten sollen sich nach dem Leitbild ausrichten und eine Orientierung für Entscheidungen sein. Veränderungsbereitschaft und Flexibilität sind dabei Voraussetzung. Das Gemeinwohl steht dabei vor dem Wohl des einzelnen.

1. Wir begeistern unser Publikum mit vielseitiger Blasmusik auf hohem Niveau.

Wir spielen Unterhaltungsauftritte, sind kreativ und präsentieren musikalische Highlights.

2. Wir leben unsere Kameradschaft zwischen Jung und Alt.

Wir üben respektvollen Umgang miteinander von klein auf und pflegen gemeinschaftliche (auch außermusikalische) Aktivitäten.
Wir bieten ein passendes Orchester für jedes Alter und für jeden Geschmack.

3. Wir entwickeln uns stetig weiter.

Wir nehmen an ASM-Prüfungen und Wertungsspielen teil.
Wir besuchen regelmäßig die Proben und machen bei Bedarf Satz- und Registerproben.
Verfasser: Andreas Reindl, Katharina Menth, Stefanie Junginger, Christian Junginger, Carolin Köhler
Verantwortlich: Astrid Birkholz, 1. Vorsitzende; Sabrina Fronz, 2. Kassiererin